Mehr als 100 Galerien, hochkarätige Museen, Architektur von Weltrang und eine lebendige Kreativszene machen Scottsdale zu einer der spannendsten Kunstdestinationen im amerikanischen Südwesten.
Hannover/Scottsdale, 17. Juni 2026 (kms) – Wer an Scottsdale denkt, hat meist Golfplätze, Luxusresorts und die Sonora-Wüste vor Augen. Doch die Stadt in Arizona hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch zu einem der bedeutendsten Kunstzentren der Vereinigten Staaten entwickelt. Von renommierten Museen über historische Künstlerkolonien bis hin zu preisgekrönten Galerien prägt Kunst das Stadtbild ebenso wie die spektakuläre Wüstenlandschaft.
Kunst gehört zum Stadtbild
Mehr als 70 öffentliche Kunstwerke prägen das Stadtbild. Ein Spaziergang durch Old Town lohnt sich besonders. Bei einem 60-minütigen Rundgang, der Scottsdale Public Art Walking Tour, haben Reisende die Chance, zehn der berühmtesten Werke zu sehen, zu denen außer Bronzestatuen auch Brunnen und interaktive Installationen zählen und die zu Highlights wie Jack Knife von Ed Mell führen, der Bronzeskulptur eines Cowboys auf einem buckelnden Bronco, oder The Yearlings von George-Ann Tognoni, einem Denkmal für Wildpferde, das drei einjährige Fohlen zeigt, die davongaloppieren.
Im Scottsdale Arts District, dem kreativen Zentrum der Stadt, reihen sich entlang von Main Street und Marshall Way mehr als 100 Galerien aneinander. Die Bandbreite reicht von zeitgenössischer Kunst über Fotografie bis hin zu Werken indigener Künstler und Kunstschaffender aus dem amerikanischen Westen.
Besonders lebendig wird das Viertel beim Scottsdale ArtWalk. Jeden Donnerstagabend von 19 bis 21 Uhr öffnen dabei zahlreiche Galerien ihre Türen und laden dazu ein, neue Ausstellungen zu entdecken oder mit Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung gilt als einer der ältesten kontinuierlich stattfindenden ArtWalks der USA und hat maßgeblich dazu beigetragen, Scottsdale als Kunststadt zu etablieren.
Museen mit internationalem Renommee
Zu den kulturellen Aushängeschildern der Stadt zählt das Scottsdale Museum of Contemporary Art, kurz SMoCA. Das Museum widmet sich zeitgenössischer Kunst, Architektur und Design und präsentiert regelmäßig Werke internationaler Künstler. Zu den bekanntesten Installationen gehört „Knight Rise“ des Arizoner Künstlers James Turrell, dessen Skyspaces weltweit als Meilensteine der Lichtkunst gelten.
Einen Blick auf die Kultur des amerikanischen Westens bietet das Western Spirit: Scottsdale’s Museum of the West. Das mehrfach ausgezeichnete, kürzlich für 12 Millionen Dollar erweiterte Museum zeigt Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Artefakte, die die Geschichte des Westens und seiner Bewohner erzählen. Dabei spielen auch die Traditionen und Kunstformen der indigenen Kulturen Nordamerikas eine wichtige Rolle. Und das Museumsgebäude selbst ist ein architektonisches Highlight, das moderne Formsprache mit traditionellen Materialien vereint.
Frank Lloyd Wrights visionäres Vermächtnis in der Wüste
Kunst und Architektur gehen in Scottsdale ohnehin oft Hand in Hand. Nirgendwo wird das deutlicher als in Taliesin West, dem ehemaligen Winterwohnsitz des weltberühmten Architekten Frank Lloyd Wright. Das Anwesen gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele amerikanischer Architektur des 20. Jahrhunderts. Die Anlage am Rand der Sonora-Wüste in den Ausläufern der McDowell-Berge entstand ab den 1930er-Jahren und wurde so gestaltet, dass sie mit der umliegenden Wüstenlandschaft zu verschmelzen scheint.
Heute können Besucher die Räume, Ateliers und Gärten im Rahmen von Führungen besichtigen. Das Taliesin Institute bietet außerdem Kurse und Workshops an.
Wo Künstler bis heute arbeiten
Etwas versteckt liegt einer der ungewöhnlichsten Kulturorte des amerikanischen Südwestens. Der Cattle Track Arts Compound ist einer der authentischsten Kreativorte Arizonas. Er wurde 1937 von George und Rachael Ellis gegründet – zu einer Zeit, als Scottsdale noch ein kleines Wüstenstädtchen war. Was einst als Homestead am Arizona Canal begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer Künstlerkolonie, die die kulturelle Identität Scottsdales entscheidend mitprägte.
Noch heute wirkt das rund elf bis 13 Hektar große Gelände wie eine andere Welt. Zwischen historischen Adobe-Gebäuden, in Werkstätten und offenen Höfen arbeiten Keramiker, Bildhauer, Fotografen, Textilkünstler und Designer. Anders als in vielen modernen Kunstquartieren stehen aber nicht Galerien und Verkauf im Mittelpunkt, sondern der kreative Prozess selbst. Besucher erleben Kunst dort, wo sie entsteht. Hier begann die Entwicklung Scottsdales zur Kunstmetropole – und hier lebt dieser Geist bis heute weiter und prägt die kreative Identität der Stadt.
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Über Scottsdale
Die Region Scottsdale in Arizona ist eines der beliebtesten Reiseziele der USA. Die abwechslungsreiche Natur- und Tierwelt sowie das facettenreiche Kulturangebot locken jährlich tausende Besucher in die Ferienoase. Auf den preisgekrönten Golfplätzen können Golf-Fans ihre Talente unter Beweis stellen und dabei die Harmonie zwischen Architektur und Natur genießen. Actiongeladene Geländewagentouren durch die Sonora Wüste sind ebenso möglich, wie ein entspanntes Wellness-Erlebnis mit uralten Heilmethoden. Scottsdale ist die ideale Region, um den eindrucksvollen Grand-Canyon-Staat Arizona zu entdecken. Experience Scottsdale ist die Tourismusmarketingorganisation der Region.
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